|
|
|
|
|
|
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Leserinnen und Leser,
|
|
|
|
Schatten gibt es nur, wenn es auch Licht gibt …
|
|
… und auf unserem diesjährigen Homöopathie-Kongress in Lindau gab es ziemlich viel Licht! Davon soll dieser Newsletter berichten.
|
|
|
|
|
In einem sehr engagierten Orga-Team unter bayerischer Leitung gelang es, zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen aus Österreich und der Schweiz das Thema „Homöopathie bei Umbrüchen und Lebenskrisen“ facettenreich zu beleuchten. An dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an Alle, die sich mit Sachverstand und Leidenschaft beteiligt haben!
|
|
|
|
Manfred Lucha, Minister für Soziales, Gesundheit und Integration (!) des Landes Baden-Württemberg trat in seinem digitalen Grußwort für die Homöopathie ein. Das Grußwort per Video können Sie hier ansehen.
|
|
Ebenso unterstrich in einem persönlichen Grußwort die 3. Bürgermeisterin und Stadträtin der Stadt Lindau, Frau Katrin Dorfmüller aus eigener persönlicher Erfahrung den Wert der Homöopathie.
|
|
|
|
|
|
|
Die Eingangsmusik kam vom jungen Percaso-String-Quartett, dass sich „durch Zufall“ (per caso) gefunden hat und sich dafür entschied, vor allem Musik zur Aufführung zu bringen, die von Frauen komponiert wurde. Komponistinnen standen in früheren Zeiten allzu oft im Schatten ihrer männlichen Kollegen, insofern erging es ihnen so wie es uns als homöopathischen Ärztinnen und Ärzten auch heute geht: wir stehen im
|
|
|
|
|
Schatten der konventionellen Medizin und eigentlichwill uns niemand sehen oder hören. Aber wir sind – wie die Frauen – präsent, was unser Kongress auch zeigen sollte!
|
|
|
|
Im Eröffnungsvortrag spannte Prof. Dietrich von Engelhardt, Medizin- und Wissenschaftshistoriker mit Schwerpunkt Medizinethik den Bogen von der Therapie zur Kunst und wieder zurück. Im fortgeschrittenen Alter von 83 Jahren gelang ihm ein im besten Sinne jugendlicher Vortrag, langanhaltender Beifall war ihm sicher.
|
Unsere deutschen Referentinnen und Referenten konnten ihre Sachkenntnis und reiche Praxiserfahrung demonstrieren: angefangen mit dem Fachbereich Dermatologie (Karl Grunow / Berlin) über die Gynäkologie (Ute Bullemer / München) bis zur Psychiatrie (Stefan Gerke und Nikolaus Hock / München) war ein breites fachärztliches Kompetenzspektrum auf dem Podium vertreten. Aber nicht nur im Bereich des fachärztlichen Spektrums, sondern auch im Zusammenhang mit spannenden Zusatzqualifikationen waren wir breit aufgestellt: Susanne Hollensteiner-Koch / Glonn stellte Somatic experiencing und Anke Scheer / Nürnberg die Osteopathie als wertvolle und praxisrelevante Ergänzungen zur Homöopathie ins Zentrum ihrer Vorträge. Klaus Roman Hör / Waldmünchen konnte Mangialavori als tiefen und ergänzenden Zugang zu eher seltenen und „kleinen“ Mitteln darstellen, und nicht zuletzt hat Robert Schmidt / München als Chefarzt des Krankenhauses für Naturheilweisen Optionen aufgezeigt, wie ein multimodales Therapiekonzept hilfreich sein kann in Fällen von Long-Covid.
|
|
Jürgen de Laporte moderierte ein Podiumsgespräch, in dem punktgenau auf die Entscheidung des jüngsten Deutschen Ärztetages eingegangen werden konnte: Yvonne Gilli, Präsidentin des Berufsverbandes Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH) sowie Vorstandsmitglied der Schweizer Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) berichtete aus dem Blickwinkel unseres Nachbarlandes, ebenso Erfried Pichler / Österreich als langjähriger Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Homöopathische Medizin (ÖGHM) mit reicher Lehr- und Seminartätigkeit. Auf dem Podium waren außerdem unsere 1. Vorsitzende des DZVhÄ, Michaela Geiger, sowie Andrea Galle als Vorständin der mkk - meine Krankenkasse. Erst durch die zeitgleiche Entscheidung des Deutschen Ärztetages - wir berichteten in einem Sondernewsletter - erhielt das hervorragend moderierte Gespräch seine besondere Aktualität, die im Appell gipfelte: Wir müssen unsere Wissenschaftskommunikation intensivieren und gleichzeitig unsere Patientinnen und Patienten dazu motivieren, für die Homöopathie Stellung zu beziehen. Und wir müssen selbst in unserem persönlichen und politischen Umfeld aktiver werden, damit unsere Stimme unüberhörbar wird!
|
|
|
|
|
Prof. Stefan Baumgartner aus der Schweiz hat mit klaren Worten und dem ihm eigenen Sachverstand als Physiker davon berichtet, wie uns die Grundlagenforschung einen „Weg aus der Verständniskrise“ zeigen kann. Sein Vortrag gab tiefe Einblicke in die Möglichkeiten, wie wir unzweifelhaft zeigen können, dass Homöopathie über den Placeboeffekt hinaus wirkt.
|
|
|
|
|
Weil seine Arbeiten auch ganz aktuell besondere Relevanz im Diskurs rund um Homöopathie haben, erhielt er mit Standing Ovations den „Samuel für den besten Vortrag“.
|
|
|
|
|
Dr. Wolfgang Springer wurde in krankheitsbedingter Abwesenheit und ebenfalls unter langanhaltendem Beifall der „Samuel für sein Lebenswerk“ zugesprochen. Lindau war der geeignete Ort, weil er dort über 20 Jahre mit seinen
|
|
|
|
|
Seminaren „Mit Video durch die Materia Medica“ viele homöopathische Ärztinnen und Ärzte als hervorragender Lehrer an die Hand genommen hat. Wir begleiten ihn mit vielen guten Gedanken in seiner derzeitigen Krankheit.
|
|
|
|
|
Prof. Christian Höppner, unter anderem Präsident des Deutschen Kulturrates, aber als Cellist auch Ehrenvorsitzender von „Jugend musiziert“ erzählte die Geschichte seiner homöopathischen Heilung, nachdem die konventionelle Medizin an ihre Grenzen gekommen war. Unter dem Titel „Homöopathie spricht für sich selbst“ bezeichnete er die Homöopathie als Teil unserer Kultur und lud zu einem engen Austausch und Miteinander in der Zukunft ein.
|
|
|
|
|
Unser Resümee: Wir sind nicht allein! Also lohnt es sich, kraftvoll für die Homöopathie einzustehen, auch wenn die Widerstände des Zeitgeistes und der Politik groß sind.
|
|
|
|
Ein großartiges Konzert mit dem jungen, aus der Ukraine stammenden Pianisten Alexej Gorlatch im historischen Rathaussaal der Stadt Lindau wurde durch Vermittlung unserer Lindauer Kollegin, Frau Ina Parys möglich. Am Rande dieses Konzertes gab es ein Gläschen Sekt für alle Besucher, der Erlös dieser Aktion brachte 550.- Euro für die Aktion „Lindau hilft“ ein, die aktuell ein Kinderheim in der Ukraine unterstützt.
|
|
Unser Kollege Andreas Wagner hat sich als Kongress-Fotograf betätigt, ganz herzlichen Dank dafür, wir werden seine zahlreichen Eindrücke demnächst zur Verfügung stellen.
|
|
|
|
|
|
|
|
Die Firma AVRecord hat die allermeisten Vorträge mit Einverständnis der Vortragenden als Audio- und Video-Datei aufgezeichnet. Sie können die Vorträge nun kaufen:
|
|
|
|
|
|
Aufruf zur Studien-Teilnahme
|
Diese Studie der „Gesellschaft für klinische Forschung Berlin e.V“ wird unter Federführung von Prof. Stephan Baumgartner durchgeführt. Kontakt:
|
|
|
|
|
Antibiotikaverbrauch, Therapieverlauf und Kosten in der Grundversorgung von Hausarzt-, pädiatrischen- und HNO-Praxen - eine prospektive, nicht-interventionelle Beobachtungsstudie und Patientenbefragung
|
|
|
|
|
|
TERMINE
|
|
|
- Sommerseminar des LV Bayern: „Aus Fehlern lernen“, 6.7.24, München, Hörsaal des Krankenhauses für Naturheilweisen
|
Im Jahr 2012 hatten wir dieses Thema schon einmal, und es fand damals starke und positive Resonanz. Nun wird unser nächstes Sommerseminar sich diesem Thema erneut widmen: Obwohl uns das Organon Hahnemanns reichlich Material an die Hand gibt, um „es genau nachzumachen“: wir alle kennen „Fehler“, die sich im Alltag einschleichen. Information und Anmeldung gibt es hier.
|
|
- A-Kurs vom 17.-21.7.24 in München (Kursleiter Dr. Haberstock)
- B-Kurs mit Dr. Hickmann, 9.-13.10.24, München, Seminarraum des LV Bayern
- D-Kurs mit Dr. Wolfgang Tonigold, 16.-20.10.24, München, Seminarraum des LV Bayern
- Weiterbildungswochenende des LV Bayern: „Hautkrankheiten“ mit Dr. Karl Grunow, 30.11.-1.12.24, München, Hörsaal des Krankenhauses für Naturheilweisen
|
Anmeldung zu den Veranstaltungen: Martina Edelmann, Sekretariat LV Bayern, Tel.: 089/44717086 oder per E-Mail: lv.by@dzvhae.de
|
|
|
|
|
|
|
Liebe Mitglieder und -innen des LV Bayern, wir wünschen Ihnen allen einen schönen Frühsommer! Und bitte nicht vergessen: wir müssen uns alle, jede und jeder für unsere Homöopathie einsetzen! Mehr denn je! Wenn Sie Fragen dazu haben: bitte melden!
|
|
Dr. Ulf Riker, 1. Vorsitz des LV Bayern für den gesamten Vorstand!
|
|
|
|
|
|