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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Leserinnen und Leser,
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nach Monaten des Kampfs um den Erhalt der ärztlichen Homöopathie als GKV-Leistung, zwei Hitzewellen später und nach der politischen Niederlage im Gesetzgebungsprozess haben wir uns eine „Sommerpause“ verdient… - haben wir?
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Ja, wir haben zusammen mit anderen Aktiven unermüdlich Kontakte zu Politikern geknüpft, Gespräche geführt, Briefe und Pressemitteilungen geschrieben, wir haben versucht, die Medien auf die Willkür und fehlende Kommunikation mit uns hinzuweisen, wir haben demonstriert (in München gleich zweimal!), wir hatten ein paar namhafte Unterstützer*innen, wir hatten wohlüberlegte und sehr gute Argumente, aber wir standen, von eher banalen Beschwichtigungen einzelner Politiker abgesehen vor einer Mauer der Totalverweigerung, mit uns auch nur einen Minimalkontakt oder sachlichen Austausch zu suchen.
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Natürlich gab es im Gesetzespaket wesentliche „größere Brocken“ (z.B. Krankenhausfinanzierung), dennoch war von Anfang an klar, dass die Streichung der Homöopathie nicht im Geringsten einer Sparlogik folgte, sondern eher der Regieanweisung des INH (Informationsnetzwerk Homöopathie), das mit dem Selbstanspruch „wissenschaftlicher“ Homöopathie-Kritik den Politikern ihr zentrales „Argument“ fehlender Evidenz ins Hirn hämmerte. Und leider stand uns auch kein „Erpressungspotential“ zur Verfügung, wie es die Pharmaindustrie ziemlich schamlos nutzte: wenn ihr unser Geschäftsmodell stört, dann verlagern wir Innovation und Produktion ins Ausland.
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Politik wurde von Ideologie und Lobbyismus gekapert. Transparenz, öffentlicher Diskurs oder differenzierendes Abwägen: Fehlanzeige!
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Wie David im Kampf gegen Goliath werden auch wir – mangels „roher Kraft“ – nun Klugheit und Wendigkeit brauchen, um ärztliche Homöopathie auch weiterhin als überzeugte Ärztinnen und Ärzte unseren Patientinnen und Patienten auskömmlich zur Verfügung stellen zu können. Wir werden also Teile der „Sommerpause“ nutzen, Ihnen Antworten zu bieten, wie es nach Inkrafttreten des Gesetzes zum 1.1.2027 weitergehen kann. Wir werden in einem intensiven Brainstorming alle Optionen – auch juristische – prüfen, wie Ihre Arbeit vor Ort auch zukünftig ihrem Wert entsprechend honoriert werden kann. Erste Ergebnisse werden wir Ihnen vermutlich bereits im unmittelbar folgenden Newsletter des DZVhÄ in Ansätzen präsentieren können.
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Eine Bitte an Sie: teilen Sie uns jederzeit mit, was Ihnen an möglichen Reaktionen einfällt, sei es hinsichtlich Ihrer Praxistätigkeit, sei es in Bezug auf die Reaktionen Ihrer Patientinnen und Patienten. Wir wollen alle klugen Gedanken bündeln, mit Experten abstimmen und dazu kommen, ein neues Narrativ der ärztlichen Homöopathie zu entwickeln, das uns in einer im Spätherbst fälligen Strukturreform des Gesundheitssystems gute Möglichkeiten eröffnen kann, unseren Beitrag in einem integrativmedizinischen Setting mit präventiver Ausrichtung zu leisten. Seien Sie dabei, wenn es darum geht, diese Optionen zu entwickeln!
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In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen nicht allzu heißen, dafür erholsamen Sommer!
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Beste Grüße aus dem Vorstand
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30. Oktober '26: Verschmelzung der LVen Niedersachsen & Bayern und Fortbildung mit Dr. Karl Grunow
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Am 30. Oktober werden wir zusammen mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus dem LV Niedersachsen die Verschmelzung unserer beiden Landesverbände zum „Bundesländerverband“ des DZVhÄ begehen. Wir wollen damit verbandsintern die Effizienz stärken, gleichzeitig Ressourcen schonen und dabei nicht die Verankerung vor Ort verlieren.
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In diesem Zusammenhang findet im Rahmen der Mitgliederversammlung des LV Niedersachsen eine Fortbildung statt, und zwar in Kassel, also eigentlich in Hessen, aber mit dem Ziel, auch diese Kolleginnen und Kollegen einladen zu können, wenn
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Dr. Karl Grunow, Facharzt für Dermatologie und erfahrener homöopathischer Arzt aus Berlin anhand konkreter Praxisfälle zeigen wird, was Homöopathie bei verschiedenen chronischen Hauterkrankungen leisten kann.
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Es wäre schön, wenn auch Kolleginnen und Kollegen aus Bayern nach Kassel kommen würden, denn wir erinnern uns: Dr. Grunow hat bereits einmal in München gezeigt, auf welch solidem und hohem Niveau Homöopathie zum Einsatz kommen kann und dabei gleichzeitig die Effekte der Heilung mit bloßem Auge zu beobachten sind!
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Wir werden aus Bayern Fahrgemeinschaften bilden für diejenigen, die nicht ohnehin mit der Bahn nach Kassel reisen möchten. Sagen Sie uns einfach Bescheid!
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„Homöopathische Behandlung von chronischen Hautkrankheiten“
- Referent: Dr. Karl Grunow, Facharzt Dermatologie, Berlin
- Freitag 30.10.26 (16 – 20.30 Uhr) und Samstag 31.10.26 (9 – 16 Uhr)
- Ort: Anthroposophisches Zentrum Kassel e.V. in Kassel
Eine gemeinsame Fortbildungsveranstaltung der (demnächst fusionierten) Landesverbände Bayern und Niedersachsen.
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