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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Leserinnen und Leser,
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erst einmal die gute Nachricht: der „Offenen Brief aus der Ärzteschaft“ - vom DZVhÄ auf den Weg gebracht – hat bereits ca. 750 Unterzeichner*innen! Wir wollen mindestens 1000 Unterschriften erreichen, deshalb hier noch einmal der LINK für alle, die bisher noch nicht dabei sind: jede Stimme ist wichtig! Wir werden beim DZVhÄ-Kongress nächste Woche in Köthen auch noch einmal dazu aufrufen, den Brief zu einem starken Signal aus der Ärzteschaft zu machen und die Politik immer wieder aufs Neue dazu auffordern, sich mit unseren Argumenten auseinander zu setzen.
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Leider wagen sich manche Politiker*innen, die sich vor ca. 2 Jahren dem Ansinnen von Karl Lauterbach entgegengestellt haben diesmal nicht aus der Deckung! Das ist nicht nur enttäuschend, sondern eigentlich empörend, denn:
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- Die geplante Streichung wird offiziell als notwendiger Beitrag zur Stabilisierung der GKV-Finanzen „verkauft“, was aber von Anfang an wegen eines marginalen Sparpotentials von ca. 0,03% der GKV-Gesamtausgaben (entsprechend ca. 0,53 Euro pro Versicherten und Jahr) unglaubwürdig und eigentlich absurd war.
- Im Bericht der Finanzkommission, der dem Gesetzentwurf zugrunde liegt, wird darauf hingewiesen, dass für die Streichung der Homöopathie bisher „der politische Durchsetzungswille gefehlt“ habe. Das entlarvt mehr als deutlich, dass sich hinter dem Manöver eine eklatante Täuschung der Öffentlichkeit und damit auch der Ärzt*innen und Patient*innen verbirgt: es geht nicht ums Sparen, sondern um die finale Liquidierung der Homöopathie aus unserem Gesundheitssystem!
- Das erklärt auch die konsequente Missachtung unserer Hinweise auf vorhandene wissenschaftliche Studien sowie die resultierende Gesamtevidenz: es geht überhaupt nicht um eine sachliche Begründung, sondern lediglich um „Vollzug“ dessen, was der Koalitionspartner SPD schon in der letzten Legislatur durchsetzen wollte.
- Das empörende daran ist, dass durch hohes Tempo bei gleichzeitiger Verschleierung von Sachargumenten Fakten geschaffen werden sollen, wobei gleichzeitig mit der Homöopathie (sowie der anthroposophischen Medizin) auch die politische Glaubwürdigkeit zu Grabe getragen wird.
- Und was ist mit der Tatsache, dass unsere Nachbarn, die Schweiz, in einer wissenschaftlichen Analyse (HTA-Bericht) zum genauen Gegenteil dessen gekommen sind, was die „Berater“ unserer Bundesregierung der Politik als wissenschaftliche Schlussfolgerung auf den Tisch gelegt haben?
- Was verbirgt sich dahinter? Ein undurchsichtiger regierungsinterner Deal? Oder manifestiert sich die knallharte Macht von Lobbyisten (z.B. aus der Pharmabranche)? Ist es womöglich der verzweifelte Versuch, „Handlungsfähigkeit“ zu zeigen? Oder – noch schlimmer – ein hilfloses politisches Agieren ohne Sinn und Verstand? Oder macht gar die Bundesärztekammer - hinter dem Rücken ihrer Pflichtmitglieder! - Druck auf die Politik?
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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
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die ärztliche Homöopathie ist eine Errungenschaft, zu deren Verwirklichung Generationen von Praktikern und Forschern beigetragen haben. Homöopathie ist eine „Erfindung“ aus Deutschland, die inzwischen weltweit (z.B. auch in Indien, aber auch in anderen Erdteilen) breite Anerkennung und erfolgreiche Anwendung gefunden hat. Setzen wir uns also für den Erhalt der Homöopathie im deutschen Krankenkassen-System ein! Jede und Jeder von uns! Noch heute! Wann denn sonst, wenn nicht jetzt?
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- Unterzeichnen Sie den „Offenen Brief aus der Ärzteschaft“, wenn Sie es noch nicht getan haben! Werben Sie auch bei Kolleginnen und Kollegen, die Homöopathie selbst nicht anwenden, aber vielleicht „offen“ dafür sind!
- Schreiben Sie direkt an Politiker, was Sie von der Eliminierung der Homöopathie aus dem GKV-System halten! Bedienen Sie sich dabei der Argumente, die wir Ihnen in einem „Baukasten“ zeitnah zur Verfügung stellen. Auch auf der DZVhÄ-Kampagnen-Seite gibt es viele Anregungen für Ihren Brief. Schreiben Sie an
- Weisen Sie Ihre Patient*innen, Freunde und Bekannte auf die Mitmachaktionen des BPH (Bundesverband Patienten für Homöopathie) hin und motivieren Sie, aktiv zu werden.
- Achten Sie auf den SONDER-Newsletter des DZVhÄ, der Sie als Mitglied zeitnah erreicht und der zusätzliche Auskünfte darüber gibt, wie Sie auch die Bürgerplattform „weil`s hilft!“ für Ihren Einspruch nutzen können!
- Und wenn Sie bereits Erfahrungen im Kontakt mit der Politik gemacht haben: lassen Sie es uns wissen! Schreiben Sie uns, dann können wir unseren Mitgliedern für eigene Initiativen hilfreich zur Seite stehen!
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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
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das wars schon für dieses Mal! Sie vermissen weitere Themen und die Hinweise auf Fortbildungs-Veranstaltungen? Aus aktuellem Anlass und weil die Zeit drängt, werden wir Sie alle nach unserem Kongress in Köthen (14.-16 5.26) sowie der anschließenden Delegiertenkonferenz (16.-17.5.26) noch einmal in diesem Monat informieren, dann auch über geplante weitere Veranstaltungen und manches mehr…
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Vielen Dank für Ihr Verständnis und beste Grüße aus dem Vorstand Ihres LV Bayern!
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