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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Leserinnen und Leser,
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die von Gesundheitsministerin Warken einberufene Finanzkommission hat ihre Vorschläge zur Stabilisierung der Kosten unseres Gesundheitssystems auf beinahe 500 Seiten vorgelegt. Man möchte ja nicht unbedingt in der Haut von Frau Warken stecken, denn es ist ja völlig klar, dass etwas passieren muss, um die Kostenentwicklung in den Griff zu bekommen. Und es soll ja jetzt alles ganz schnell gehen! Allerdings wurde die ministerielle Stellungnahme Anfang der Woche offenbar mit wenig (SPD) oder überhaupt keiner (CSU) Abstimmung veröffentlicht. Frau Warken will dreiviertel der Vorschläge umsetzen.
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Verfolgt man die mediale Berichterstattung, dann fällt auf, dass über viele Einzelaspekte gesprochen wird, die uns als Bürger*innen (z.B. als Patienten oder Ärzte) betreffen, wenig bis nichts hört man davon, welche Beiträge die Pharmaindustrie als einer der großen Kostentreiber leisten soll. In Relation dazu wirkt die Aussage absolut unverständlich, auch der Vorschlag Nr. 66 der Kommission (Streichung der Homöopathie als Satzungsleistung der GKV, Sparvolumen im unteren Millionenbereich) solle umgesetzt werden.
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Begründung von Frau Warken: Homöopathie könne gestrichen werden, weil sie den Erfolg in der Vergangenheit nicht habe zeigen können und den Patienten auch nichts nütze. Dabei beruft sie sich auf die einzige von der Kommission zu diesem Thema genannte Quelle, nämlich den Report des NHMRC („Australien-Studie“), der bereits 10 Jahre zurückliegt (und bereits damals hoch umstritten war!), lässt aber aktuellere wissenschaftliche Ergebnisse - von der Grundlagenforschung über die Versorgungsforschung bis hin zum Systematischen Review (2023) über 6 Metaanalysen - komplett unberücksichtigt.
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Unsere Gesundheitsministerin scheint sich auch nicht mehr daran zu erinnern, dass eine höchst erfolgreiche Bundestagspetition (2024) von „Weil`s hilft“ mit rund 200.000 Unterschriften in kurzer Zeit deutlich gemacht hat, dass die Menschen dagegen aufbegehren, wenn ihnen – damals von Warkens Vorgänger Lauterbach – die Homöopathie als Therapieoption aus der gesetzlichen Kostenerstattung weggenommen werden soll. An diesem Votum der Bürger*innen hat sich nichts geändert, und es wäre wohl nicht zustande gekommen, wenn Homöopathie den Menschen „nichts nützen“ würde!
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Vor diesem Hintergrund steht der LV Bayern und der DZVhÄ im Kontakt mit maßgeblichen Politikern, aber auch in strategischem Austausch mit dem BPH, „weil`s hilft“ sowie der AIM (Allianz Integrative Medizin). Wir sind bereits dabei, zahlreiche Politiker*innen gezielt zu kontaktieren und sowohl den wissenschaftlichen Hintergrund der Homöopathie als auch ihre grundsätzliche längerfristige Wirtschaftlichkeit ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken. Nicht alle Einzelschritte und Aktivitäten können wir 1:1 kommunizieren, aber Sie sollen wissen, dass wir als Vorstände auf Landes- wie auf Bundesebene alles in unseren Möglichkeiten Stehende für unsere ärztliche Homöopathie tun! Wir können das aber als ehrenamtlicher Vorstand zusammen mit sehr dünner hauptamtlicher Personaldecke für den Bereich „Medien und Öffentlichkeitsarbeit“ nicht allein stemmen. Daher braucht es auch Ihre aktive Unterstützung! Wann, wenn nicht jetzt? Was Sie tun können? Bitte lesen Sie diesen Newsletter weiter, ein paar Möglichkeiten haben notiert.
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Ich grüße Sie alle sehr herzlich!
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Dr. Ulf Riker im Namen des LV-Bayern-Vorstandes
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Die Politik mit Einspruch und Protest fluten!
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Der DZVhÄ stellt Ihnen in wenigen Tagen einen „Baukasten der Argumente“ zur Verfügung, aus dem Sie sich bedienen können, wenn Sie vor Ort persönlichen oder schriftlichen Kontakt mit Ihnen zugänglichen Politikern aufnehmen.
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- Schreiben Sie einen persönlichen Brief an Bundestagsabgeordnete in Ihrer Region! Weisen Sie darauf hin, dass es für Homöopathie sehr wohl eine wissenschaftliche Evidenz gibt, die man aber zur Kenntnis nehmen muss, bevor man Entscheidungen auf falscher Datengrundlage trifft!
- Weisen Sie auch auf Ihre eigene Praxiserfahrung hin und machen Sie deutlich, dass viele Patient*innen auch deshalb zu Ihnen kommen, weil Sie Beides können: Konventionelle Medizin und Homöopathie! Und bleiben Sie bitte höflich und sachlich!
- Motivieren Sie Ihre Patient*innen, selbst Einspruch zu erheben! Schriftlich oder im persönlichen Kontakt, auch vor Ort, auch Lokalpolitikern gegenüber, damit der Druck von der Basis wahrnehmbar wird! I
- Ihre Patient*innen können sich auch direkt an den BPH (Bundesverband Patienten für Homöopathie – www.homoeopathie-online.info ) wenden und dort Stellung beziehen, eine entsprechende Landing-page ist in Vorbereitung!
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Der BPH – Lobby der Patient*innen – hat bereits reagiert!
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Beobachten Sie unbedingt in den nächsten Wochen die Webseite des BPH (www.homoeopathie-onlin.info) und blättern Sie dort auch mal zurück: neben etlichen sehr fundierten Stellungnahmen und Faktenpapieren (auch zur Evidenz!) finden Sie dort ganz aktuell den Beitrag „Frau Warken, Ihre Aussage ist falsch!“
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Der BPH ruft seine Mitglieder dazu auf, sich konkret einzumischen! Rufen Sie Ihre Patient*innen dazu auf, die BPH-Webseite anzuklicken und mit zumischen!
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➡️ Ein BPH-Statement wurde bereits vom Branchen-Dienst apotheke-adhoc aufgenommen: Zum Beitrag
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Wanderausstellung „Kulturgeschichte der Homöopathie in Bayern“
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Unsere Kollegin Karoline Kretzdorn hat mit Unterstützung der Bayerischen Staatsregierung eine sehr schöne Ausstellung kuratiert und zur Eröffnung am 10. und 11. April – rechtzeitig zum 271. Jahrestag von Hahnemanns Geburtstag - in einem würdigen Festakt mit zahlreichen sehr schönen Vorträgen
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eröffnet. Festredner war Joseph-Karl Graspeuntner, hinzu kamen Redebeiträge von Andrea Gnadl (siehe Foto), Dr. Carl-Rudolf Klinkenberg, Prof. Jorgos Kavouras und Dr. Sigrid Kruse. Bernhard Seidenath (CSU), MdL aus Bayern hielt mit einem sehr motivierenden Grußwort seine schützende Hand über die Veranstaltung.
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Im Vortrag der sehr engagierten Tierheilpraktikerin Birgit Gnadl wurde deutlich, welchen Stellenwert Homöopathie auch in der Begleitung von Nutztieren im Stall haben kann und welches ökonomische Einsparpotential (auch durch massive Reduktion des Antibiotika-Einsatzes) in der konsequenten Anwendung der Homöopathie liegt! Auch das ein wertvolles Argument für die aktuelle Diskussion!
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Liken & Informieren - Instagram und Facebook nutzen
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Sie nutzen hin und wieder oder gar regelmäßig Facebook oder Instagram? Dann schauen Sie auch mal beim DZVhÄ oder dem Bundesverband Patienten für Homöopathie (BPH) vorbei. Hier erhalten Sie viele aktuelle Informationen rund um die Homöopathie. Und wenn Sie Beiträge liken, teilen oder kommentieren unterstützen Sie die Homöopathie in den sozialen Medien. Es kommt also auch auf Sie an! ☺️
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Termine und Fortbildungen - empfohlen von Ihrem Landesverband
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➡️ Homöopathie im Dialog
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25. April im Krankenhaus für Naturheilweisen:
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„ADHS bei Kindern und Erwachsenen“ - Seminar mit diesen Experten und Themen:
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- Dr. v. Hofacker ist als Kinder- und Jugendpsychiater hochkarätiger und sympathischer Experte für das Thema und außerdem – sowas gibt’s immer noch! – der Homöopathie gegenüber offen!
- Dr. Nikolaus Hock und Dr. Klaus-Roman Hör braucht man eigentlich nicht mehr vorzustellen, sie sind beide bekannt für ihre Falldarstellungen und -analysen sowie ihre – ganz unterschiedliche! – Art des Vortrags.
- Dr. Thomas Bonath hat sich schon vor längerer Zeit besondere Verdienste um das Seminarthema erworben, wir erinnern an sein Buch „Homöopathie bei ADHS – Ein integratives Therapiekonzept“
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Interessant ist das Thema auch vor dem Hintergrund, dass eben nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene Thema sind!
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➡️ Deutscher Homöopathie-Kongress 2026
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DZVhÄ-Kongress in Kooperation mit WissHom
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Mittwoch – Sonntag 6.-10. Mai 2026
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