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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

liebe Leserinnen und Leser,

auf dem 128. Deutschen Ärztetag letzten Sommer wurde beschlossen, Homöopathie aus der Muster-Weiterbildungsordnung für Ärztinnen und Ärzte zu eliminieren. Einige Landesärztekammern hatten diesen Schritt schon vor einiger Zeit vollzogen.

Die Entscheidungen zeigen sehr deutlich, dass sich die Mehrheit der Delegierten auf Landes- wie auch auf Bundesebene nicht die Mühe gemacht haben, die Faktenlage zur Homöopathie ernsthaft zu analysieren und zu bewerten. Im Gegenteil: sie haben kritiklos und ohne Anhörung ihrer homöopathisch zusatzqualifizierten Kolleginnen und Kollegen die Position der Homöopathie-Gegner eingenommen, die den Begriff der „Evidenzbasierten Medizin“ nicht nur gekapert haben, sondern auch sinnentstellend umdeuten: als relevant wird nur noch die externe Evidenz aus Studien betrachtet, während ärztliche Erfahrung (interne Evidenz) und die Patientenpräferenz keine Rolle mehr spielen.

Mehr noch: auch die Ergebnisse eines Ende 2023 veröffentlichten Systematischen Review über 6 Metaanalysen (Hamre et al.) wurden ignoriert, obwohl sie eigentlich in den Bereich der externen Evidenz gehören. Auch zahlreiche Befunde aus der Grundlagen- sowie der Versorgungsforschung bleiben ebenso konsequent wie willkürlich unberücksichtigt. Obwohl man sich formal auf Kriterien der Wissenschaft beruft, zählen bei der Beurteilung der Homöopathie in erster Linie Meinungen, aber nicht Fakten. Meinungen dominieren Fakten! So kann man auch seinen eigenen Anspruch ad absurdum führen.

Auch ein Kollege und Delegierter aus Bayern hat den Antrag gegen Homöopathie unterstützt. Das war für uns Anlass, dem Vorstand der BLÄK einen konkreten Fragenkatalog mit der Bitte um Stellungnahme vorzulegen (Zum Brief). Eine Antwort blieb aus, wir haben unsere Anfrage daher noch einmal – diesmal per Einschreiben! – der BLÄK zugesandt. Erneut keine Reaktion! Eine Erinnerung – erneut per Einschreiben - blieb wieder unbeantwortet. Erst im November – ein halbes Jahr später! – gab es eine Antwort, vielleicht nach einer „Rüge“ seitens des Bayerischen Ministeriums für Gesundheit und Pflege als Aufsichtsbehörde der Landesärztekammer? Die Antwort des Präsidenten der BLÄK, Dr. Quitterer, finden Sie hier (Zur Antwort).

Bitte urteilen Sie selbst, welche Schlussfolgerungen sie als Pflichtmitglied der Ärztekammer aus diesem Schriftsatz ziehen wollen. Eine respektvolle oder kollegial wertschätzende Antwort hätten wir uns anders vorgestellt! Formale „Macht“ dominiert kollegialen Austausch!

Wir werden weiter dafür eintreten, dass Kolleginnen und Kollegen auch zukünftig in die Lage versetzt werden, den Patientenwünschen nach Homöopathie gerecht zu werden.

Rote Karte für die BLÄK!

Unterstützen Sie uns in unserem Protest gegen Willkür und Ausgrenzung! Spaltung ist ein Phänomen unserer Zeit, aber Spaltung zerstört Vertrauen und ein kollegiales Miteinander im Interesse unserer Patientinnen und Patienten!

Yes we can! Wir wissen, was Homöopathie kann!

Grüne Karte für die ärztliche Homöopathie

Liebe Kolleginnen und Kollegen, natürlich tragen wir jetzt Eulen in Ihre Praxis. Wir wollen Sie motivieren, in Ihrem persönlichen und in Ihrem Praxisumfeld aktiv die „Grüne Karte“ für Homöopathie zu zeigen! Gestalten Sie Ihre eigene Patienten-Information und verteilen Sie diese unter Ihren Patientinnen und Patienten, informieren Sie die ApothekerInnen Ihres
Vertrauens, sprechen Sie mit PolitikerInnen vor Ort über Ihre Erfahrung oder motivieren Sie Ihre PatientInnen, dies auch selbst zu tun. Wir unterstützen Sie gerne und jederzeit!

Ausprobieren!

👉 Motivieren Sie Ihre Patienten im Falle von Krankheit, ihre eigenen Erfahrungen zu machen und die Wirkung der Homöopathie selbst zu erleben! Bieten Sie Ihren Patienten Schutz vor Verunsicherung und Entmündigung durch Politiker, Ärzte oder Medien!
👉 Bleiben Sie als Ärztin oder Arzt neugierig! Erzählen Sie weiter, was homöopathische Arzneien bewirken können! Machen Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen in der konventionellen Medizin neugierig auf die Wirksamkeit der Homöopathie!
👉 Sie erleben als Ärztinnen und Ärzte die Befriedigung im Praxisalltag, wenn Sie Menschen mit Homöopathie helfen können. Geben Sie Ihre Erfahrung an jüngere Kolleginnen und Kollegen weiter: Homöopathie kann man lernen, und der Therapieerfolg ist ein ganz besonders befriedigendes Erlebnis!
👉 Unter Ihrer ärztlichen Aufsicht und Begleitung birgt Homöopathie keine Gefahren! Leitlinien-Medizin und individualisierte Homöopathie lassen sich problemlos kombinieren. Und unsere Patienten wünschen sich dieses Miteinander!
👉 Alles nur Placebo? Wir erleben regelmäßig, dass sich Behandlungserfolge unter Homöopathie so einfach nicht mit diesem immer wieder vorgebrachten „Argument“ erklären lassen! Schlagworte ersetzen keine (Selbst-)Erfahrung!
👉 Homöopathie wirkt nachweislich über den Placeboeffekt hinaus! Das lässt sich wissenschaftlich fundiert nachweisen und es lässt sich im Krankheitsfall immer wieder aufs Neue erleben! Machen wir jeden Tag aufs Neue deutlich: wir wissen sehr genau, was wir tun!

Interview mit dem Münchner Arzt und Politiker Stephan Pilsinger

In (fast) allen demokratischen Parteien gibt es Politikerinnen und Politiker, die sich für Homöopathie einsetzen. Nicht so häufig kommt es vor, dass sich Politiker klar und eindeutig pro Homöopathie positionieren. Der Kollege Pilsinger aus Bayern ist einer von ihnen. Mit diesem Beispiel ist keine Wahlempfehlung gemeint; vielmehr soll deutlich werden, dass Kontakte in die Politik wertvoll sind! Und Jede und Jeder von uns kann solche Kontakte knüpfen! Machen Sie mit!
Zum Interview

Termine

Mitgliederversammlung des LV Bayern

Samstag, 22. Februar 2025 um 10 Uhr im Hörsaal des Krankenhauses für Naturheilverfahren, München
Unser Landesverband ist nur so stark, wie ihn seine Mitglieder machen!
Deshalb bitten wir Sie: machen Sie es möglich, dabei zu sein! Mit Ihrem Mitgliedsbeitrag unterstützen Sie unsere Arbeit – und wir legen Rechenschaft ab.
Gestalten Sie die ärztliche Homöopathie von morgen mit.
Und anschließend findet wie üblich unser bayerisches Dozententreffen statt.

Save the date!

Homöopathie im Dialog:
Kopfschmerzen – aktueller Stand der schulmedizinischen und der homöopathischen Behandlung
Samstag, 3. Mai 2025
Update: „Grundwissen zum Thema Kopfschmerz“ mit Dr. Thomas Lorz, Facharzt für Neurologie, Homöopathie. Anschließend Fallbesprechungen aus homöopathischen Praxen.

Alle Termine finden Sie auch im Veranstaltungskalender.
Liebe Kolleginen und Kollegen, das war unser Februar-Newsletter! Nun wünschen wir Ihnen alles Gute - wir sehen uns auf der Mitgliederversammlung am 22. Februar.
Herzlichst für den Vorstand des LV-Bayern, Ulf Riker