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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Leserinnen und Leser,
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die Politik hat einen „Herbst der Reformen“ ausgerufen, und das scheint in der Tat überfällig in Anbetracht der vielen zukunftsrelevanten Probleme und Krisen! Wir wünschen an dieser Stelle uns und allen Menschen im Lande, dass dieses Vorhaben mit Mut, Weisheit und Geschick gelingen möge!
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Reform bedeutet geplante Umgestaltung, wo möglich Verbesserung, auf jeden Fall aber Anpassung an veränderte Bedingungen. Für unser Gesundheitssystem heißt das unter Anderem, den Kostenaspekt ärztlichen Tuns unter die Lupe zu nehmen, um Effektivität mit Nachhaltigkeit und Bezahlbarkeit in ein gut balanciertes Verhältnis zu bringen.
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Vorschnell und meist „aus der Hüfte“ wird dann der Slogan ausgegeben, die Kosten für ärztliche Homöopathie könne man getrost wegen fehlender Wirksamkeit der Methode einsparen und mit diesem Geld an anderer Stelle Löcher stopfen. Weil aber die Ausgaben gesetzlicher Krankenkassen für Homöopathie im Promillebereich (!) liegen, ließen sich mit diesen Einsparungen bestenfalls ganz kleine Löchlein „stopfen“! Und wären solche „Löchlein“ gestopft, dann hätte man die Homöopathie als wirksame Heilmethode leichtfertig verschenkt.
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Dass Homöopathie dank zahlreicher hervorragender wissenschaftlicher Arbeiten der letzten Jahre inzwischen als evidenzbasierte Methode der Medizin gelten kann ist unbestreitbar. Deshalb haben die notorischen Gegner der Homöopathie ja auch neuerdings das „Kostenargument“ entdeckt, um die Homöopathie aus der Versorgung kranker Menschen zu kippen. Aber Achtung: „mit dem zweiten (Auge) sieht man besser!“
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Man sollte nämlich nicht nur auf Euro und Cent achten, sondern auch auf die Kosteneffizienz, also darauf, was für den einzelnen Patienten, aber auch für die Solidargemeinschaft der Versicherten durch Homöopathie an „Benefit“ resultiert. Hierfür gibt es einige sehr gute Argumente, die wir auf den Webseiten unseres Berufsverbandes zusammengestellt haben. Streichung der Homöopathie aus der Weiterbildung für Ärzte und potentiell auch aus der Erstattungsfähigkeit der Krankenkassen aus Gründen der „Kostenersparnis“ wäre ein Eigentor für das System, weil die Missachtung komplexer funktioneller Zusammenhänge normalerweise nicht zu nachhaltig ausgewogenen und damit erwünschten Konsequenzen führt.
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Beispiel: nimmt man mündigen und gesundheitsbewussten Bürgerinnen und Bürgern die Homöopathie, ihre entsprechend qualifizieren ÄrztInnen und die Erstattungsfähigkeit der homöopathischen Arzneien weg, dann kann das den unerwünschten Nebeneffekt haben, dass die Menschen nicht nur unzufrieden oder wütend auf „die Politik“ werden, sondern auch ihr eigenes Gesundheitsbewusstsein und das erwünschte Bemühen um Eigenverantwortung über Bord werfen. Wer könnte das ernsthaft wollen?
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Ein wichtiger Aspekt, der in der politischen Diskussion immer wieder übersehen wird ist die Patientensicherheit! Gerade in ärztlicher Hand ist Homöopathie eine sichere, nicht-invasive Heilmethode, denn homöopathisch qualifizierte ÄrztInnen stehen immer auf zwei Beinen und wissen genau, was zu tun ist, wenn Homöopathie nicht in Frage kommt.
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Als DZVhÄ werden wir uns – nicht nur in diesem Herbst – in Entscheidungsprozesse mit unseren Möglichkeiten einmischen, damit Reformen nicht nur „Veränderungen“ im System, sondern tatsächlich auch „Verbesserungen“ bedeuten. Nicht zuletzt aber auch „Anpassungen an veränderte Bedingungen“: z.B. an das fulminante Ergebnis der letzten Bundestagspetition von „weil`s hilft“ mit rund 200.000 Unterschriften pro Homöopathie in kurzer Zeit! Was in der Vergangenheit gegen Teile der „GRÜNEN“ sowie der SPD leider nicht möglich war scheint zumindest mit der aktuellen Regierung und einer CDU-Gesundheitsministerin denkbar und möglich: im besten Sinne wertkonservativ für die Menschen in unserem Land zu erhalten, was als „deutsche Erfindung“ nicht nur Tradition, sondern weltweite erfolgreiche Verbreitung gefunden hat.
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In diesem Sinne: die Sommerpause ist vorbei, machen wir also kraftvoll und gemeinsam weiter!
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Mit besten Grüßen aus Ihrem LV-Bayern-Vorstand
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Impuls 1: „Denkfabrik Medizin“ – ein Podcast
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2 Internisten besprechen hier gemeinsam, teilweise aus unterschiedlichem Blickwinkel Patientengeschichten, Diagnosen, Therapieansätze (z.B. Statin-Therapie – Folge 17 und 19) oder hinterfragen den Sinn von Leitlinien (Folge 13). Flott und sehr präzise werden die Themen analysiert, zuhören macht Spaß, Lerneffekte und manche Aha-Erlebnisse garantiert inbegriffen! Den Hinweis auf diese Podcastreihe verdanken wir unserem geschätzten Kollegen Dr. Dominik Müller aus Eichstätt – vielen Dank!
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Der Podcast könnte Modell stehen für eine ähnliche (!) DZVhÄ-Podcast-Reihe „Denkwerkstatt Homöopathie“: nicht nur für Eingeweihte, sondern auch für Neugierige (KollegInnen und Laien), die erfahren, worauf die homöopathische Anamnese fokussiert, wie die Arzneiwahl funktioniert, was in der Verlaufsbeobachtung relevant ist oder wie Homöopathie in ein integratives Therapiekonzept eingebunden werden kann. Für „Fortgeschrittene“ wäre es zudem ein Forum für die eigene Fortbildung.
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Auf DZVhÄ-Ebene werden wir diese Idee – zusammen mit Dominik Müller - besprechen und freuen uns, wenn Sie uns Ihre Meinung dazu sagen. Natürlich ist es auch eine Kostenfrage, daher freuen wir uns auch auf Ideen zur Umsetzung und Finanzierung …oder auf potentielle Sponsoren!
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Impuls 2: LV-Bayern-Webseite muss dynamischer werden!
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Unser Internetauftritt ist auch die Visitenkarte unseres Berufsverbandes. Die Webseite soll Interesse wecken, berufspolitische Stellungnahmen öffentlich machen, der Politik und den Medien unsere Haltung als homöopathische ÄrztInnen deutlich machen, unseren Beitrag zur Versorgung von PatientInnen zeigen, aber auch Diskussionen ermöglichen.
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Als ehrenamtliche Vorstände schaffen wir es oft nicht, alle Aufgaben zeitnah, zielorientiert, gleichzeitig und zu Aller Zufriedenheit zu erledigen. Daher bitten wir auch unsere Mitglieder, in unser aller Interesse wachsam zu sein, uns auf wichtige Themen hinzuweisen …. oder idealerweise auch eigene kleine Beiträge zu liefern!
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Beiträge können Veranstaltungshinweise, Leserbriefe an Medien, Erfahrungsberichte aus der Praxis oder auch Fragen an die Community sein: einfach Alles, was Ihnen oder uns am Herzen liegt oder nützlich sein kann! Also: Mitmachen! Und denken Sie daran: eine „lebendige“ Webseite steigert den „traffic“ und die Klickzahlen! Und das wiederum erhöht unsere öffentliche Präsenz!
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Fortbildungen Ihres Landesverbandes
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AUSBILDUNG ZUM HOMÖOPATHIE-DIPLOM
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Die folgenden Kurse sind Voraussetzungen für das Homöopathie-Diplom und damit für die Teilnahme an den IV-Verträgen mit den gesetzlichen Kostenträgern:
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- B–Kurs vom 8.-12.10 Oktober 2025
- D–Kurs vom 15.-19. Oktober 2025
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13. – 15. November: ICE 25 – WissHom-Kongress
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Thema: Wege der homöopathischen Arzneimittelfindung
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Referenten u.A. Michael Kohl (Symptomenlexikon), Miklos Takacs (Kent-Künzli-Spinedi), Alexandra Schulze-Rohr (Polaritätsanalyse), Prof. Oberbaum (Studie)
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29. - 30. November 2025: Herbsttagung des LV Niedersachsen/Bremen
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Homöopathie bei Autoimmunerkrankungen: Referentin: Eva Borsche
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29. - 30. November 2025: Weiterbildungswochenende des LV Bayern
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Homöopathie bei älteren Menschen mit ReferentInnen des LV Bayern
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Sa. 09:00 - 17:00 Uhr und So. 09:00 - 12:30 Uhr
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👉 Informationen und Anmeldung zu den Veranstaltungen im LV-Sekretariat, Tel.: 089 / 44 717 086 lv.by@dzvhae.de
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