München, 9. März 2026. Die Fusion der DZVhÄ-Landesverbände entwickelt sich: Bereits seit Sommer 2025 betreut das Sekretariat des LV Bayern die Mitglieder aus Niedersachsen. Nun wurde eine weitere Weiche zu mehr Miteinander gestellt.
Die Mitgliederversammlung des LV Bayern hat am 28.2.26 einstimmig (ohne Enthaltungen oder Gegenstimmen!) für eine Fusion mit dem LV Niedersachsen gestimmt. Der Impuls zu diesem Schritt ging ursprünglich von Niedersachsen aus. Inzwischen konnte nach ausführlichen Diskussionen und mit notarieller Hilfe ein Verschmelzungsvertrag vereinbart werden. Dieser muss nach dem positiven Votum in Bayern nun bei der Mitgliederversammlung des LV Niedersachsen im März ebenfalls abgestimmt werden.
Für die Mitglieder aus beiden Bundesländern wird es von besonderer Bedeutung sein, wie wir das zukünftige Miteinander als „Bundesländerverband im DZVhÄ“ mit Leben füllen! Regionale Präsenz wird zu kombinieren sein mit spannenden Fortbildungen, die in neuen zusätzlichen Formaten (online, hybrid) über Landesgrenzen hinweg das hohe Qualitätsniveau ärztlicher Homöopathie in Deutschland hält und ausbaut. Kreatives Miteinander setzt darüber hinaus den kommunikativen Austausch aller Aktiven aus beiden Regionen voraus, um ein Höchstmaß an gegenseitigem Vertrauen zu schaffen. Ein später zu wählender Vorstand wird die Interessen und personellen Ressourcen beider Regionen widerspiegeln müssen, damit sich trotz der geografischen Distanz alle Mitglieder berufspolitisch beheimatet fühlen können.
Der eingeschlagene Weg könnte zu gegebener Zeit auch Pate stehen für weitere Fusionen. Vor dem Hintergrund, dass wir alle älter und dazu auch noch weniger werden sind wir uns vermutlich alle einig, dass die ärztliche Homöopathie und das Vermächtnis Hahnemanns auch zukünftig unseren vollen und leidenschaftlichen Einsatz verdienen!
Dr. med. Ulf Riker – 1. Vorsitzender des LV Bayern